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Entwicklung und Geschichte der Katana

Die erste Katana (LF-2000) entstand im Jahre 1991 aus einer Weiterentwicklung der Super Dimona (HK36).

Die wichtigsten Änderungen zur HK36 waren eine Verkürzung der Tragflächen, der Einbau von Landeklappen und ein besonders für Schulungszwecke robust konstruiertes Dreibeinfahrwerk. 

Äußerlich sind die Rümpfe gleich. Aufgrund der geringeren Spannweite im Vergleich zur Super Dimona kommt die Katana mit einem kleineren Seitenleitwerk aus. Der Rumpf ist komplett aus CFK gefertigt. Seiten- und Höhenleitwerk bestehen ebenfalls aus CFK und sind in Halbschalen Sandwichbauweise hergestellt. In der Seitenflosse befindet sich die Antenne für das Funkgerät. Am Rumpfende befindet sich unter dem Seitenruder ein Schleifsporn.

Der Flügel des Tiefdeckers weist das gleiche Laminarprofil wie die HK36 auf und wurde im Aufbau so einfach wie möglich gehalten. Der Holm des Flügels besteht ebenfalls aus CFK, dessen Fertigung in einem speziellen Hochtemperaturverfahren erfolgt. Die Flügel bestehen aus GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) und sind in Halbschalen Sandwichbauweise gefertigt. Die Wölbklappen an der Flügelhinterkante bestehen ebenfalls aus CFK und sind elektrisch bedienbar. Aus dem gleichen Werkstoff bestehen die außen an die Klappen anschließenden Querruder. Die Befestigung der Klappen und Ruder am Flügel erfolgt mittels Alu-Beschläge.

Verjüngende Flügelspitzen und Wingtips am Flügelende reduzieren den induzierten Widerstand und geben der Katana eine gute Gierstabilität sowie ein gutmütiges Überziehverhalten. Letzteres machen die Katana zu eines der sichersten Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt.

Das stahlblattgefederte Hauptfahrwerk hat einzeln hydraulisch bremsbare Räder, das Bugrad ist frei nachlaufend und gummigefedert durch ein Elastomer-Paket. Die Steuerung beim Rollen erfolgt mit Seitenruderwirkung und differentieller Bremswirkung. Beim Startlauf stellt dies kein Problem dar, da das Seitenruder schon bei geringer Fahrt wirksam ist.

Die Katana hat wie die HK36 Knüppelsteuerung. Im Vergleich zur Super Dimona treten bei der Katana geschwindigkeitsbedingt höheren Ruderkräfte auf. Diese werden mechanisch durch veränderte Hebelübersetzungen im Rudergestänge aufgefangen. Die Betätigung der Querruder und des Höhenruders erfolgt über Stoßstangen. Das Seitenruder wird über Steuerseile angesteuert. Zum Ausgleich der Höhenruderkräfte ist am Höhenruder eine Trimmklappe angebracht.

Durch die große Kabinenhaube aus Plexiglas ergibt sich eine weitgehend ungestörte Sicht in alle Richtungen. Kleine aufschiebbare Seitenfenster an beiden Seiten der Kabinenhaube verbessern die Belüftung und Kühlung am Boden und im Flug.

 

Die DV20 Katana war geboren.



Aktuelles:

Zukunft: Die Einarbeitung von Cockpitbildern der einzelnen Modelle ist geplant

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